Cala Millor Urlaub 2017 – Reisebericht von Thomas

Der tolle Strand von Cala Millor - BIldquelle: Wolfgang Ludewig / pixelio.de

Mallorca ist eine der vielseitigsten Inseln im Mittelmeer und mehr als Ballermann, Party & Co. Wir haben im Juni 2017 eine Woche auf der schönen Insel im Ferienort Cala Millor verbracht und möchten von unseren Urlaubserlebnissen in diesem Reisebericht erzählen.

Infos zum Ferienort Cala Millor

Der Ferienort Cala Millor befindet sich an der Ostküste Mallorcas und ist für alle Sommerurlauber geeignet. Die Touristen sind bunt gemischt, man trifft auf Deutsche, Spanier, Holländer, Engländer aber auch Nordeuropäer wie Schweden oder Dänen. Aufgrund des tollen Strandes ist er vor allem bei Familien mit Kindern sehr beliebt. Wir hatten uns als Unterkunft für das über Alltours gebuchte „allsun Hotel Amàrac Suites“ entschieden, geflogen wurde mit der Germania. Abgesehen vom tollen Strand kann man in Cala Millor auf der schön angelegten Promenade abends entspannt etwas bummeln. Viele Boutiquen, kleine Geschäfte sowie schicke Restaurants laden zum Verweilen ein. Der Ferienort im Osten ist zudem sehr gut geeignet für einige herrliche Ausflüge, von welchen ich einige etwas näher vorstellen möchte.

Empfehlenswert ist es einen Mietwagen für mindestens zwei Tage auszuleihen, um eine Tour in den Norden und eine in den Westen zu machen.

Ausflugstour in den Norden zum Cap Formentor

Empfehlenswert ist es mit dem Trip zum Cap Formentor bereits vormittags zu starten, da die Nordspitze Mallorcas ebenfalls ein Ziel verschiedener Bustouren ist. Damit man sich nicht mit den vielen Busen auf den engen Serpentinen abquälen muss, sollte man diesen daher besser aus dem Weg gehen. Den ersten Stopp sollte man am Mirador Es Colomer dem berühmten Aussichtspunkt machen. Viele schöne Bilder aber auch viele Touristen sind hier Gang und Gäbe.

Mirador-es-Colomer

Wer es etwas individueller mag, fährt gegenüber des Parkplatzes eine kleine Straße zum Mirador Es Mal Pas hinauf. Dort befindet sich ein alter nicht mehr genutzter Militärstützpunkt, wo man meiner Meinung nach die schönste Aussicht auf der Insel genießen kann. Oben auf dem Gipfel befindet sich der Atalaya d`Albercruix ein alter Wehrturm aus dem 16. Jahrhundert. Man kann die Insel von oben hier in alle Richtungen bewundern.

Aussicht-Mallorca

Aussicht-vom-Berg

Mirador-es-mal-Pas

Hat man sich an der Aussicht satt gesehen, kann man noch bis zur letzten Spitze der Halbinsel Formentor fahren.

Cap-Formentor

Dort gibt es einen Leuchtturm und ein kleines Café. Auf dem Rückweg ist es empfehlenswert am Platja de Formentor zu halten, welchen man bereits am Aussichtspunkt Mirador Es Mal Pas gesehen hat. Leider sind die Parkgebühren sowie die Kosten für Sonnenschirm und Liege sehr hoch, allerdings wird man mit einem der schönsten Strände Mallorcas belohnt.

Ausflugstour in den Südwesten nach Palma und in die Serra de Tramuntana

Am zweiten Tag sollte man mit dem Mietwagen nach Palma, der Hauptstadt Mallorcas fahren. Da in der Stadt immer sehr viel los ist, sollte man gleich von Cala Millor kommend ins Parkhaus an der Kathedrale fahren. Die Gebühren sind nicht all zu hoch, und man ist sofort in der sehenswerten Altstadt. Wenn möglich sollte man sehr früh losfahren, denn die Kathedrale von Palma bietet dem Besucher ein ganz besonderes Highlight. Vormittags fällt durch das prächtige Kirchenfenster das Sonnenlicht und beleuchtet den Innenraum in vielen bunten Farben.

Palma-de-Mallorca

Nach den tollen Eindrücken im vielleicht schönsten Kirchenhaus Spaniens, lohnt sich ein Rundgang durch die Altstadt, wo man viele Boutiquen, Cafés und Restaurants findet. Das mediterrane Flair der Hauptstadt weiß jeden zu begeistern. Wer sich für Schiffe interessiert, kann im Hafen viele kleine und große Schiffe anschauen. Von Palma de Mallorca aus starten viele Kreuzfahrtschiffe zu ihrer Fahrt durch das Mittelmeer.

Verlässt man schließlich Palma fährt man weiter in Richtung Westen und der Serra de Tramuntana, dem eindrucksvollen Gebirge der Insel. Bei Port Port d’Antratx fährt man nach Norden. Das Ziel ist die Ma-10 Bundesstraße, welche vielleicht die schönste Küstenstraße Europas ist. Über die Dörfer Banyalbufar mit seinen Treppenhängen, bis hin zu Valdemossa mit dem berühmten Kloster kommend, bieten sich dem Besucher immer wieder tolle Ausblicke auf das wunderschöne kristallklare Meer.

Banyalbufar

Valdemossa

In Valdemossa kann man ein schönes Kloster besichtigen, in welchem sogar der berühmte Pianist Frederic Chopin bereits eine kurze Zeit wohnte. Aus diesem Grund finden nahezu stündlich kurze Klavierkonzerte im Kloster statt (15 Minuten). Wer noch etwas Zeit übrig hat, fährt weiter durchs Gebirge bis zum Ort Fornalutx, dem schönsten Bergdorf Spaniens.

Was kann man sonst noch erleben?

Wer noch etwas mehr Zeit auf der Insel verbringen möchte, dem empfiehlt sich der Besuch des Viehmarktes in Sineu, welcher immer mittwochs stattfindet. Neben dem angebotenen Vieh, gibt es aber darüber hinaus auch noch einen normalen Markt, auf welchem Obst, Kunst und vieles mehr gekauft werden kann. Dank des tollen Ambientes, der Markt findet an der Ortskirche statt, ist ein Besuch immer wieder schön.

Dieser Reisebericht entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Alltours.

Bildquelle: Cala Millor – Wolfgang Ludewig  / pixelio.de