Dominikanische Republik – Sehenswürdigkeiten und Urlaubsinfos

Dominikanische Republik - Reiseinformationen und Sehenswürdigkeiten © pixabay.com

Die Dominikanische Republik ist ein Inselstaat, gelegen auf der Insel Hispaniola zwischen der Karibik und dem Atlantik. Sie teilt sich die Landesgrenze mit Haiti. Bei Reisenden ist die Dominikanische Republik insbesondere auf Grund ihrer schönen Strände beliebt, die zu den am meisten besuchten Stränden der gesamten Karibik zählen.

Große Städte wie beispielsweise Santo Domingo sowie kleine Dörfer wie zum Beispiel Sánchez bieten den Feriengästen wunderschöne alte Häuser, erbaut im Kolonialstil. Darüber hinaus existieren zahlreiche Festungen und Museen älteren Datums, welche sich in der Hauptsache mit der Zeit des 15. Jahrhunderts befassen. Es kann aber noch weiter in der Geschichte zurückgegangen werden. Bereits vor rund 2.000 Jahren lebten die Tainos hier. Von ihrer Existenz zeugen auch in der heutigen Zeit noch zahlreiche Höhlensysteme, beispielsweise im Naturschutzpark Del Este. Sehenswert sind auch die schönen Wasserfälle im Landesinneren.

Beliebte Ausflugsziele der Dominikanischen Republik

Die Gri-Gri Lagune

Als ein kleines Naturwunder wird die Gri-Gri Lagune betrachtet. Sie ist an der nördlichen Küsten der Dominikanischen Republik in Rio San Juan gelegen, circa 80 Kilometer östlich von Puerto Plata entfernt. Die Lagune ist im Grunde genommen ein tiefer gelegenes Becken, mit kristallklarem Wasser befüllt. Umrahmt ist die Lagune von Mangrovenwäldern. Als besonders spektakulär werden die Farben, welche sich durch die Sonneneinstrahlung und die Lichtspiegelung im Wasser sowie an den Felswänden entwickeln, erlebt.

Unterschiedliche Anbieter von Touren stellen ihre Boote zur Verfügung, um über die Gri-Gri Lagune bis zum offenen Meer zu fahren. In der Regel sind derartige Touren mit einer Fahrt an die Playa Grande verknüpft.

Ruinas La Isabela

Im Nordwesten der Dominikanischen Republik liegen die Ruinas La Isabela, rund 70 Kilometer westlich von Puerto Plato. Die Gäste finden hier die Ruinen der ersten Stadt, welche Christopher Kolumbus im Jahre 1943 erbauen ließ. In La Isabela wurde schon im Januar 1494 eine erste Messe durch Fray Bernardo Boyl sowie 12 weiteren Priestern abgehalten.

In der Gegenwart sind auf diesem Gelände noch die Überreste der alten Gebäude zu sehen. Einst war Isabela in drei unterschiedliche Teile gegliedert: einen militärischen und zwei zivile Bereiche. Columbus gab 1496 die Stadt auf, nachdem diese nach Aufständen, Krankheiten und Problemen mit den Tainos sich als nicht mehr haltbar erwies. Es kam zur Neugründung der Stadt Nueva Isabela, heute Santo Domingo.

Isla Catalina

Isla Catalina

Knapp vor La Romana befindet sich die Isla Catalina. Die Insel ist ideal geeignet, um an paradiesischen Sandstränden mit sehr feinem, weißem Korallensand, dem kristallklarem Wasser und einer Vielzahl an Kokospalmen so richtig zu entspannen.

Empfehlenswert ist das Mitbringen einer Schnorchel-Ausrüstung, denn die vorgelagerten Korallen eignen sich prima zum Schnorcheln. Der Hauptstrand der Isla Catalina sollte möglichst gemieden werden, da dieser oftmals überfüllt ist. Es empfiehlt sich, auf die Nebenstrände auszuweichen.

Isla Saona

An der Südostspitze der Dominikanischen Republik liegt die Trauminsel Saona – Isla Saona – in einer Entfernung von nur wenigen Kilometern von der Küste im Parque Nacional Del Este. Binnen 15 Minuten können Feriengäste von Bayahibe aus mit der Fähre oder in rund zwei Stunden per Segelboot die Isla de Saona erreichen. Bootsanbieter gibt es ausreichend. Wer sich für die Fahrt mit einem Segelboot entscheidet, kann auch einzelne Zwischenhalte mit einplanen. Am Strand von Saona verwöhnen die Einheimischen ihre Gäste gern mit dominikanischen Spezialitäten und Merengue. Besonders nennenswert sind hier die Strände Playa Catuano und Playa Griega.

Die knapp 120 km² bildet die Insel eines der Highlights. Die Isla Saona steht unter Naturschutz und zählt zum Parque Nacional del Este – Nationalpark des Ostens. Bekanntheit erlangte dieser Nationalpark insbesondere für seinen enormen Bestand an seltenen Vogelarten. Die einstmals tropische Vegetation wurde durch Palmenwälder ersetzt. Die heute sich hier befindlichen menschenleeren Strände mit ihrem kristallklaren Wasser und dem besonders feinkörnigen Sand laden zum Verweilen ein. Einen Besuch sind auch die Fischerdörfer Punta Gorda und Adamay wert.

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