Reisebericht Japan von Stefan

Japan-Reisebericht

Die Reise nach Japan war eine der schönsten in meinem ganzen Leben und die Erfahrungen, die ich dort sammeln durfte haben mich bis heute geprägt. Dort gibt es einfach so viel zu entdecken und erleben, dass die paar Tage, die ich dort war einfach nicht gereicht haben. Dennoch möchte ich versuchen sie hier zu schildern um einen guten Überblick über das Land zu bieten.

Die Hauptstadt Tokio – Sehenswürdigkeiten

Tokoy SehenswürdigkeitenMeine Reise durch Japan begann ich – wie sollte es auch anders sein – in der Hauptstadt des Landes: Tokio. Diese Stadt ist so unglaublich schillernd und faszinierend, dass man dort nie wieder weg möchte. Um mir einen besseren Überblick über die Geschichte und die Kultur der Stadt zu verschaffen habe ich zuerst das Nationalmuseum Tokio besucht. Es ist beeindruckend wie alt es schon ist: erbaut wurde es im Jahr 1872. Damit ist es das älteste und auch größte Museum des ganzen Landes. In den insgesamt fünf Galerien habe ich tolle Kunstschätze und andere archäologische Funde aus ganz Japan entdecken können. Nach dem Besuch dieses Museums fühlte ich mich bereit und wagte mich hinaus auf die Straßen der Stadt, wo es vor Menschen und Eindrücken einfach nur so wimmelte. Ein wirklich tolles Gefühl!

SushiIn Tokio gibt es viele tolle und imposante Bauwerke sowie Parks, die ich jedem Besucher der Stadt nur empfehlen kann. Es gibt hier generell wenig was es sich nicht anzuschauen lohnen würde.
Besonders gut gefallen hat mir hier der altehrwürdige Kaiserpalast Kokyo, der sich im Stadtkern der historischen Altstadt von Tokio befindet. Um diesen Palast herum befindet sich großflächige Parkanlagen, in denen man wunderbar flanieren und die Natur genießen kann.

Auch wichtig zu erwähnen finde ich den Tokyo Tower. Er misst stolze 333 Meter und ist das Wahrzeichen der Stadt. Er wurde nach dem Vorbild des berühmten Eiffelturms in Paris gebaut.

Nach den ganzen Hochhäusern wollte ich wieder etwas Ruhe genießen und beschloss mir den bekannten Ueno-Park anzusehen. Hierbei handelt es sich um einen der größten und schönsten innerstädtischen Parks in der japanischen Hauptstadt. Auch hier gibt es noch einige Bauwerke, die mittlerweile zu Sehenswürdigkeiten geworden sind und die es sich lohnt anzuschauen. Ich habe es mir natürlich auch nicht nehmen lassen das traditionelle Sushi zu kosten, was ich auch jedem anderen Japan-Besucher nur wärmstens empfehlen kann.

Die Reise durch den fernen Osten geht weiter

Yokohama bei NachtNach einem aufregenden und ereignisreichen Tag in Tokio ging es am zweiten Tag weiter nach Yokohama, das sich gar nicht weit von Tokio entfernt befindet. Hierbei handelt es sich außerdem um die zweitgrößte Stadt des Landes.

Da ich nach so viel Kultur erst mal Lust auf etwas Spaß und etwas Entspannendes hatte beschloss ich einen Ausflug ins Yokohama Hakkeijima Sea Paradise zu unternehmen. Hierbei handelt es sich um einen riesigen Freizeitpark, wo nicht nur Familien mit Kindern viel Spaß haben können. Dort habe ich zuerst das riesige Aquarium besucht, in dem es viele einheimische Fische und andere Meerestiere zu bestaunen gab. Neben dem Aquarium gibt es dort noch viele Fahrgeschäfte und außerdem viele kleine und größere Läden, in denen ich einige Souvenirs für meine Freunde und Familie besorgt habe.
Weil für diese Stadt nur ein Tag eingeplant war, blieb danach am Nachmittag nur noch kurz Zeit für einen Besuch im Kishine Park.

Tag 3 und 4 meines Reiseberichts aus Japan

Am dritten Tag ging es immer weiter Richtung Süden, in die Stadt Osaka. Hierbei handelt es sich nach den oben genannten um die drittgrößte Stadt Japans. Zuerst habe ich mir die Burg Osaka angesehen. Sie ist eine der berühmtesten Burgen in ganz Japan und stammt noch aus dem 16. Jahrhundert. Es ist immer wieder interessant zu sehen wie sich traditionelles und modernes im Stadtbild Japans vermischt, so wie bei dieser Burg, die von modernen Bauten und Wolkenkratzern umgeben ist.
Am nächsten Tag habe ich mir den Sumiyoshi-Taisha in Osaka angeschaut. Hierbei handelt es sich um einen sehr großen Schrein, in dem Kami verehrt werden. Sie beschützen Fischer, Seefahrer und Reisende.

Der letzte Tag in Japan

Friedensdenkmal-HiroshimaAn meinem fünften und letzten Tag in Japan beschloss ich noch weiter gen Süden zu fliegen und mir die denkwürdige Stadt Hiroshima anzuschauen. Sie liegt direkt an Meer und hat einen großen Hafen. Bekannt sollte die Stadt jedem durch ihre dramatische Rolle im zweiten Weltkrieg sein.

Doch davon abgesehen gibt es hier auch viel Schönes zu entdecken. Dazu gehört das Friedensdenkmal, beziehungsweise die Atombombenkuppel, die eine Gedenkstätte für die Atombombenopfer ist.
Besonders schön und anschaulich ist auch die Burg Hiroshima, auch Karpfenburg genannt. Leider wurde sie durch die Atombombe 1945 zerstört, aber danach umso schöner wieder aufgebaut. In ihr befindet sich ein tolles Museum, dass die Geschichte der Stadt vor dem verhängnisvollen 2. Weltkrieg behandelt.

Japan – Videodokumentation

Auf youtube habe ich ein tolles Video gefunden, welches viel Interessantes über Japan zu berichten hat. Ausgestrahlt wurde sie vom Kultursender Phönix.


Bildquelle: Pixabay.com

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